Alois Vogel

Intro Austrian author
Was Author Writer
From Austria
Type Literature
Gender male
Birth 1 January 1922, Vienna, Austria
Death 2 April 2005, Pulkau, Austria (aged 83 years)
Star sign Capricorn

Alois Vogel (* 1. Jänner 1922 in Wien-Favoriten; † 2. April 2005 in Pulkau) war ein österreichischer Schriftsteller.

Leben

Alois Vogel absolvierte – da seine Eltern ihm kein Studium finanzieren konnten – eine Feinmechanikerlehre. Im Zweiten Weltkrieg musste er als Soldat dienen. Nach dem Krieg war es ihm dann möglich, Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien zu studieren. In den Zeitschriften Neue Wege und Wort in der Zeit trat er erstmals mit Gedichten an die Öffentlichkeit. Erste Erzählungen von ihm erschienen 1954 und 1956 in der Anthologie Stimmen der Gegenwart, herausgegeben von Hans Weigel. 1959 veröffentlichte er sein Romandebüt „Das andere Gesicht“. In der Folgezeit arbeitete er als freiberuflicher Schriftsteller und war 1971 an der Gründung der Literaturzeitschrift „Podium“ beteiligt. Er war außerdem Herausgeber der Zeitungen „Konfigurationen“ und „Lyrik aus Österreich“. Seine Werke spiegeln das Österreich der 20er und 30er Jahre wider und somit auch seine eigene Jugend in den Arbeiterbezirken Wiens. Seit 1976 lebte er in Pulkau in Niederösterreich, wo er auch starb. Am 15. April 2007 wurde aus Anlass des zweiten Todestages hier im Pöltingerhof eine Gedenktafel enthüllt.

Alois-Vogel-Literaturpreis

Seit 2012 wird vom Literaturkreis Podium alle zwei Jahre der Alois-Vogel-Literaturpreis für österreichische oder in Österreich lebende, deutsch schreibende AutorInnen ausgeschrieben. Das Preisgeld von 7000 Euro (Stand 2018) wird von der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich und vom Rotary Club Geras gestiftet. Der Preis ersetzte den bis 2009 vergebenen Alfred-Gesswein-Literaturpreis. Preisträger 2012: Carolina Schutti 2014: Armin Baumgartner 2016: Barbara Keller 2018: David Fuchs

Auszeichnungen

1961: Förderungspreis des Wiener Kunstfonds 1962: Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1966: Förderungspreis der Stadt Wien 1973: Josef-Luitpold-Stern-Preis 1977: Kulturpreis des Landes Niederösterreich für Dichtung 1978: Berufstitel Professor 1980, 1986: Buchprämie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1982: Kogge-Ehrenring der Stadt Minden, Nordrhein-Westfalen 1997: Goldenes Wappen der Stadt Pulkau 1999: Goldenes Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich 2001: Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse

Publikationen

Das andere Gesicht. Roman, Amandus Verlag, Wien 1959. Im Gesang der Zikaden. Gedichte, Edition Tusch, Wien 1964. Vorläufige Grabungsergebnisse. Texte, Verlag Jugend & Volk, Wien 1970. Sprechen und Hören. Gedichte, Delp Verlag, München 1971. Im Auge des Wissens. Gedichte, Delp Verlag, München 1976. Schlagschatten. Roman, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien 1977. Totale Verdunkelung. Roman, Verlag Jugend & Volk, Wien 1980. Beobachtungen am Manhartsberg. Gedichte, Verlag NÖ. Pressehaus, St. Pölten 1985. Pulkauer Aufzeichnungen. Prosa, Verlag NÖ. Pressehaus, St. Pölten 1986. Erosionsspuren. Gedichte, Grasl Verlag, Baden 1990. Im Zeitstaub. Gedichte, Grasl Verlag, Baden 1990. Das blaue Haus. Roman, Edition Atelier, Wien 1992. Römische Gesänge. Texte, Grasl Verlag, Baden 1993. Vom austriakischen Ringelspiel. Gedichte, Literaturedition Niederösterreich, St. Pölten 1996. Von Thanatos Gärten Gedichte, Grasl Verlag, Baden 1997. Werksausgabe mit 5 Bänden, Verlag Deutike, Wien 1998–2002.

Literatur

Helmut Peschina (Hrsg.): Alois Vogel – Schriftsteller. Dokumentation des Symposions vom 9. bis 10. Mai 2006 in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur. Podium, Sonderreihe, Band 2. Literaturkreis Podium, Wien 2006, ISBN 978-3-902054-42-5. – Darin: Mathias Graner: Die Aufarbeitung des Bestandes Alois Vogels, S. 26–29.

Read More

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *